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WP 4: Biogeochemische Modellierung

Abb. 1: Validierung des Modells zum Pflanzenwachstum (links oben & Mitte), N-Verluste am Beispiel Graswang (links unten; rot = N2O, blau = NO, violett = N2, grau = NH3, gelb = NO3) sowie Simulation des C-Gehaltes von Gründlandböden in Graswang unter jetzigen und Klimawandelbedingen (rechts; grün: jetziges Klima & intensive Bewirtschaftung; blau: Klimawandel & intensiv; oliv: jetziges Klima & extensiv, hellblau: Klimawandel & extensiv)

Nach Validierung des Pflanzenwachstumsmodells wurde das LandscapeDNDC erfolgreich zur Simulation der C- und N-Bilanz und Austräge an Grünlandstandorten eingesetzt (Abbildung 1, links). Die Simulationen auf Tagesbasis bestätigen die aus den teils zeitlich schlechter aufgelösten Messungen abgeleiteten Ergebnisse, dass in den untersuchten Grünlandböden die Pflanzen die Hauptsenke für Stickstoff sind und umweltrelevante Austräge wie z.B. N2O oder Nitrat im Sickerwasser sehr gering sind. Erste Szenarien zeigen, dass C- und N-Vorräte in Grünlandböden unter fortschreitender Klimawandel tendenziell zurückgehen, die Höhe des Rückgangs aber auch stark vom Düngeregime abhängt (Abbildung 1, rechts).